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Wieso wird eine studierte Ökonomin Farb-, Stil- und Imageberaterin?

Celine Rotzetter creative et courageuseIn den kommenden Wochen lernen Sie Absolventinnen einer unserer momentanen Ausbildungsklassen in Farb-, Stil- und Imageberatung kennen. Erstaunlich ist die Vielfalt der unterschiedlichen Persönlichkeiten und deren Motivationen: Wieso sie sich für diese Ausbildung entschieden und was sie nachher damit erreichen wollen. Den Auftakt macht die enigmatische Céline Rotzetter. Sie ist 28 und lebt in einer Partnerschaft.

Was ist Ihr beruflicher Hintergrund?

Nach der Matura mit musischer und psychologisch/pädagogischer Fachrichtung habe ich an der Hochschule für Wirtschaft (HSW) in Fribourg studiert und als Ökonomin abgeschlossen. Zur Zeit arbeite ich zu 80 % als Kreditberaterin bei der Kantonalbank Freiburg.

Ich bin leidenschaftliche Kunstmalerin und liebe es, schöne Farbharmonien zu mischen. Um meiner künstlerischen Seite mehr Raum zu geben, habe ich im 2015 in Teilzeit in der Kosmetikbranche gearbeitet. Danach begann ich mit der Ausbildung in Farb-, Stil- und Imageberatung. In dieser Ausbildung kann ich mich vollkommen entfalten.

Was hat Sie bewogen, diese Ausbildung zu absolvieren und warum die 23tägige und nicht die 7- oder 11-tägige? 

Als es um die Berufswahl ging, als Jugendliche, wollte ich bereits Imageberaterin werden. Aber damals war dieser Beruf noch nicht so bekannt und vor allem viel weniger anerkannt als heute. Darum habe ich diese Idee seinerzeit nicht weiter verfolgt.

Sie können wohl kaum ermessen, wie ich mich fühlte, als ich erfuhr, dass man mit dieser Ausbildung heutzutage eine eidgenössische Anerkennung erlangen kann - und das nur 10 Minuten von meiner Wohnung entfernt! Ich brauchte kaum eine Minute, um mich zu entscheiden, die 23tägige Ausbildung zu absolvieren. Ich möchte die eidgenössische Fachprüfung absolvieren, strebe aber auch die vollständigste Ausbildung an, um mit meinem neuen Beruf zu starten.

Als Sie in der Phase vor Vorselektion waren, welche andern Ausbildungsinstitute haben Sie auch in Erwägung gezogen? 

Ich habe mich auf mehreren Websites umgesehen, aber ohne dass es Klick gemacht hätte. Hingegen beim FSFM hatte ich sehr bald das Gefühl, dass es die seriöseste Vereinigung ist. Es handelt sich ja um den Schweizerischen Fachverband der Farb-, Stil- und Imageberaterinnen, und zudem ist er die Trägerorganisation zum Erreichen der eidgenössischen Berufsprüfung.

Was haben Sie für eine Vision, was möchten Sie aus der Ausbildung machen?

Ab April mache ich mich selbständig. Mein Beratungsstudio befindet sich am Boulevard de Pérolles 17 in Fribourg. Zu Beginn arbeite ich 30%, neben meiner Tätigkeit auf der Bank. Aber ich plane, diese 30 % in den nächsten Jahren aufzustocken. Zudem möchte ich die eidgenössische Berufsprüfung im 2017 absolvieren.

Meine hauptsächlichen Tätigkeiten sind die Beratungen in Farb und Stil, aber auch die Schminkberatungen. Ich werde zudem die Kundinnen und Kunden beim professionellen Shopping begleiten und bei ihnen zuhause Garderobe-Checks durchführen.

Momentan bin ich daran, eine Partnerschaft mit einem Einkaufszentrum einzugehen und ich werde mich an den Modeveranstaltungen wie die Fashion Week, die durch dieses Zentrum organisiert werden, beteiligen. Zudem werde ich mich auch für Firmenseminare bewerben.

Ich finde es sehr wichtig, die Farb- und Stilberatung über die verschiedenen Kommunikationskanäle bekannter zu machen. Deshalb möchte ich ebenfalls in Zukunft an Konferenzen und Foren Vorträge geben, um diese Stossrichtung zu unterstützen.

Celine Rotzetter plus conventionelleUnd jetzt in der Ausbildung, was gefällt Ihnen ganz besonders und was weniger?

Jeder Schultag ist wirklich spannend. Wir gehen sehr schnell vorwärts und sind nach kurzer Zeit fähig, das Gelernte in die Praxis umzusetzen.

Das Verhältnis der 7 Teilnehmerinnen untereinander ist aussergewöhnlich. Wir vereinen unsere Stärken, damit wir zusammen insgesamt bessere Resultate erreichen. Es hat keine Konkurrenz unter uns. Wir respektieren uns gegenseitig und unterstützen uns sehr.

Obwohl die FSFM-Dokumente qualitatif sehr hochstehend sind, hat es ein paar Rechtschreibefehler, was ein wenig stört. Die Infrastruktur ist nicht optimal, da die Fensterstoren orange sind, was das Licht im Schulraum ein wenig beeinflusst. Aber das sind Kleinigkeiten, die die ausgezeichnete Qualität dieser Ausbildung nicht im Geringsten beeinträchtigen.

Was ist das Überraschendste, was Sie in dieser Ausbildung erleben?

Die Verfügbarkeit und die Unterstützung der Lehrerinnen uns gegenüber. Ich danke ihnen ganz herzlich für ihren Einsatz und für alles, was sie uns beibringen.

Je mehr die Ausbildung fortschreitet, desto überzeugter bin ich, am richtigen Ort zu sein. Es kommt mir vor, wie wenn ich einen Traum realisieren würde... ich werde Imageberaterin!

Würden Sie die Ausbildung weiter empfehlen und möchten Sie einen hilfreichen Tipp geben?

Ja selbstverständlich werde ich das! Man bedenke, dass die Ausbildung anspruchsvoll ist und entsprechend Zeiteinsatz erfordert. Deshalb empfehle ich sie nicht, wenn jemand zu 100 % arbeitet.

Ihre Wünsche oder Kritik?

Der FSFM und ich werden im gleichen Jahr 30jährig. Ich hoffe, dass diese beiden Geburtstage gekrönt werden von Erfolg und schönen Überraschungen.

Vielen Dank! Wir drücken Ihnen die Daumen, ganz fest!

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Freitag, 24. November 2017