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Was sagt die Kosmetikerin zur Ausbildung zur Farb- und Stilberaterin?

image 750Das ist Noémie Ferrari. Ein vielversprechender Familienname! Noémie folgt dem Unterricht sehr aufmerksam. Sie ist vielleicht nicht die Lauteste, dafür nimmt sie alles auf und versteht subito. Ausserdem ist sie ungewöhnlich freundlich und hat eine hohe Sozialkompetenz. Das sind Attribute, die bei unserem Beruf zehnfach zählen. Hier stellt sie sich vor:

Ich bin 33jährig. Nach einer Lehre als Pharmazie-Assistentin habe ich eine Schule zur medizinischen Laborantin absolviert. Sieben Jahre arbeitete ich dann als technische Angestellte für biomedizinische Analysen.

Dann schenkte ich mir ein Sabbatjahr und ging auf Reisen. Ich war in Australien und Neuseeland und lernte nebenbei auch gleich Englisch. Doch einmal hat alles ein Ende und so hatte ich plötzlich hierzulande wieder einen mit meinem Namen angeschriebenen Briefkasten. 

Ich fuhr in meinem angestammten Beruf weiter, leistete mir parallel dazu aber eine Ausbildung. Ich wollte Kosmetikerin in Thalassotherapie werden. Das gefiel mir.

Wie bei Frauen oft der Fall, wurde ich anschliessend vom ersten und bald darauf vom zweiten Kind schwanger. Also hörte ich auf zu arbeiten.

Was hat Sie motiviert, die "grosse" Ausbildung von 23 Tagen zu absolvieren, um Farb- und Stilberaterin zu werden? Sie hätten ja auch nur die 7- oder 11-tögigen Ausbildungen absolvieren können?

Erst mal habe ich mit der Ausbildung geliebäugelt, weil es ein Gebiet ist, das mich fasziniert und entsprechend interessiert. Zuerst für mich selber. Doch auch für andere Menschen, um ihnen zu helfen und etwas Neues, Bereicherndes in ihr Leben zu bringen.

Die 23tägige Ausbildung habe ich gewählt, weil es die kompletteste Ausbildung ist, die auf dem Markt angeboten wird. Ich will alle Informationen haben und zwar von den Besten. Ich will alles zum Thema lernen, was überhaupt möglich ist, um meine Kundschaft nicht nur gut sondern herausragend zu beraten.

Als Sie in der Orientierungsphase waren und die verschiedenen Schulen studiert haben, mit welchen haben Sie geliebäugelt ?

Ich wandte mich zuerst an die Schule "VioMalherbe" in Lausanne zu, die auch eine Kosmetikschule ist. Später habe ich von der eidgenössischen Berufsprüfung gehört. Man sagte mir, dass der FSFM diese Ausbildung anbietet. Von Ihrer Ausbildung hatte ich einen viel besseren Eindruck als von der ersten Schule. Die Ausbildung beim FSFM schien mir viel umfassender und auch seriöser. Die Entscheidung war deshalb schnell gefällt.

Was ist Ihre Vision, was möchten Sie nach der Ausbildung machen ?

Für mich ist es nicht ganz einfach, mich selbständig zu machen. Ich weiss noch nicht genau, wie und wo ich beginnen soll. Deshalb werde ich Schritt für Schritt beginnen, am Samstag und an einigen Nachmittagen, wenn ich jemand haben, der zu den Kindern schaut. Zu Beginn werde ich bei den Kunden zuhause arbeiten, da ich noch keine Lokalität habe. Auch wäre eine Monatsmiete momentan noch eine zu grosse Hürde. Später, wenn ich zeitlich mehr arbeiten kann, will ich ein Studio in Bussigny oder Lausanne eröffnen.

NoemieWas gefällt Ihnen ganz besonders und was ein wenig weniger?

Was mir ganz besonders gefällt ist die Stimmung. Die Studentinnen helfen sich untereinander und gegenseitig. Zu Beginn hat mich dieses grosszügige Verhalten sehr überrascht. Ich hätte das nicht erwartet. Rechnete mit einem ausgeprägten Konkurrenzgeist und das ist überhaupt nicht so.

Dann gefällt mir auch, dass die Lehrerinnen so kompetent sind. Das ist nicht selbstverständlich. Man spürt ihre Erfahrung und auch den nötigen Überblick. Wir lernen nur erprobte und bewährte Methoden, damit wir dann auch optimale Beratungen gestalten können.

Jedes Mal, wenn wir wieder einen Ausbildungstag haben, freue ich mich darauf und auf die neuen Dinge, die ich lernen werde!

Ich hätte gerne mehr praktische Tage, denn sowohl für die Farbberatung wie für die Stilberatung haben wir nur wenige Modelle gehabt. Wir müssen uns selbständig organisieren und beraten lernen. Mich kostet das ein wenig Überwindung. Wenn man wenig Selbstvertrauen hat und ziemlich unsicher ist, ist das herausfordernd.

Was ist das Überraschendste, das Sie während der Ausbildung erlebten ?

Ich war überrascht, als ich feststellte, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen der Persönlichkeit eines Menschen und seinem Kleiderstil.

Würden Sie die Ausbildung auch anderen Menschen empfehlen ?

Ja natürlich, und zwar wegen der Professionalität.

Weiter oben habe ich erwähnt, dass ich es befürworten würde, wenn wir mehr Modelle hätten, um zu üben. Andererseits weiss ich natürlich auch, dass die Zeit beschränkt ist und die Materie doch sehr komplex.

Ich freue mich ganz speziell auf den Kurs in "Personal Shopping", den wir in einer Boutique haben. Da werde ich das theoretisch erlernte Wissen einmal mehr praktisch umsetzen können, das finde ich sehr wichtig.

Danke Noémie! Wir wünschen ihr einen fulminanten Erfolg als Image-, Farb- und Stilberaterin und glauben ganz fest an sie, denn sie hat die Ausbildung mit Bravour abgeschlossen!

Bravo: Sieben neue Farb-, Stil- und Imageberaterin...
Wieso will eine kaufmännische Angestellte plötzlic...

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Donnerstag, 23. November 2017