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Was bringt eine Kosmetikerin dazu, Farb- und Stilberaterin zu werden?

Veronique Bochud

Das ist Véronique Bochud. Sie ist 47jährig und glücklich verheiratet. Eine bezaubernde Frau, lebhaft und gleichzeitig sehr sensibel..

Ihr Lebenslauf ist wie sie: Schillernd, abwechslungsreich und voller pulsierendes Leben.

Eines Tages beschloss sie:

Heute ist es Zeit, meinen reichen Erfahrungsschatz zum krönenden Abschluss zu bringen!

Was bedeutete das konkret? Sie entschied sich zur Ausbildung zur Farb-, Stil- und Imageberaterin.

Dieses Diplom wollte sie unbedingt! Sie organisierte die Teilnahme, die Finanzen und den nötigen Freiraum für das praktische Üben zuhause.

PS. Wir sind glücklich, dass sie zu unseren Auszubildenden gehörte. Es macht nämlich auch uns riesig Spass, mit solchen Menschen ein Stück Weg gemeinsam zu gehen. Sie stellen interessante Fragen, beteiligen sich aktiv am Unterricht, hinterfragen manchmal auch Dinge, die für uns selbstverständlich sind. Vor allem: Deren Präsenz bereichert und vervollständigt den Groove einer Ausbildungsklasse auf einmalige Weise.

Wir baten Véronique, zu erzählen, wie sie Kosmetikerin und jetzt Farb- und Stilberaterin wurde.

Nachdem ich mein Handelsdiplom erreichte, ging ich zuerst mal nach England. Während einem halben Jahr verbesserte ich mein Englisch. Das war gut.

Nach meiner Rückkehr nahm ich eine Arbeitsstelle in der Deutschschweiz an. Ich wollte mein Deutsch verbessern. Eigentlich wollte ich nur ein Jahr bleiben, aber dann gefiel es mir so gut, dass ich ganze fünf Jahre geblieben bin.

Doch dann ging ich zurück in die Westschweiz. Nun brauchte ich eine berufliche Veränderung. Es war mir verleidet, meine Hände nur zum Schreiben auf der PC-Tastatur zu gebrauchen. Ich träumte von einer Ausbildung als Kosmetikerin.

Veronique BochudNach einem Jahr Abendschule war ich diplomierte Kosmetikerin ASEPIB. Das ist das welsche Pendant zum Schweizer Fachverband für Kosmetik SFK.

Heute habe ich es gut, denn ich arbeite zu 70 % als kaufmännische Angestellte und die restlichen 30% bin ich in meinem Schönheitsinstitut "Beautétout" anzutreffen.
Dann begann es mich wieder zu kitzeln. Ich wollte mein Schönheitsinstitut weiter nach vorne bringen. Aber wie sollte ich das tun?

Veronique BochudIn dieser Umbruchphase besuchte ich eine ASEBIP-Fachausstellung für Berufe der Schönheitsbranche. Dort entdeckte ich die Ausbildung in Farb-, Stil- und Imageberatung, welche ich überhaupt nicht kannte. Nach einer Info-Veranstaltung durch Zoë Bee wusste ich, dass diese Beratungen das sind, was in meinem Beauty-Angebot fehlt.

Ich schaute keine andern Schulen an, weil die Leidenschaft von Zoë Bee für ihren Beruf so ansteckend war, dass ich restlos überzeugt war. Ich verliebte mich regelrecht in diesen Beruf!

Für mich war selbstverständlich, dass ich die vollständige, 23tägige Ausbildung absolvieren will, damit ich anschliessend die besten Karten in der Hand halte, um auch die eidgenössische Berufsprüfung zu bestehen.

Nach Beendigung der Ausbildung werde ich mein Beratungsstudio als Imageberaterin lancieren. Ich habe noch gar nicht so richtig überlegt, wie ich das anstellen will, aber in meinem Kopf tanzen viele Ideen. Mein Lebensmotto ist: Ein Schritt nach dem andern und so will ich jetzt zuerst die Diplomprüfung bestehen und dann kommt die Umsetzung.

Jedes Ausbildungsmodul ist interessanter als das vorherige und immer gibt es viel zu lernen. Das gibt mir viel zu tun. Ich hätte nicht gedacht, dass es so viele verschiedene Themen zu erarbeiten gibt, aber ich liebe das!

Meine Ausbildungskolleginnen sind fantastisch. Wir unterstützen uns gegenseitig, wo wir nur können.

Dank dieser Ausbildung verändert sich mein Blick auf die Menschen ganz stark und meine Wahrnehmung über Harmonie und Schönheit hat ganz deutlich zugenommen.

Vielen Dank Véronique für diesen spannenden Bericht - und viel, viel Erfolg mit allem!

Visagist in sechs Tagen
Wir gratulieren den neuen Imageberaterinnen zur be...

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Samstag, 18. November 2017