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Was ist das, eine Stilberatung?

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In unregelmässiger Folge stellen wir von nun an die Damen- und Herrenstile vor.

Wir geben den bezaubernden Ladies den Vorrang und beginnen mit den sechs Damenstilen.

Doch vorab: Was versteht man denn überhaupt unter einer Stilberatung für Damen?

Weiss nicht jede Frau, was ihr steht?

Hat nicht jede Frau einen Schrank voller Lieblingsstücke?

Greift nicht jede Frau beim Aufstehen blindlings in den Schrank und alles passt auf Anhieb?

Und Fehlkäufe - gibt es die überhaupt ? Wenn, dann doch nur bei den andern.

Die Statistik spricht aber eine andere Sprache:

Nur 4 % der Frauen sind mit ihrem Aussehen zufrieden.

Nur eines von 5 Kleidungsstücken wird regelmässig getragen.

Bei den Schuhen sind es sogar nur eines von 6 Paar Schuhen, die man wirklich oft und gerne spazieren führt.girl 991995 960 720

Um optisch zu visualisieren, wie wir Stil interpretieren, zeigen wir hier ein paar Bilder.

Das Outfit dieser blonden Schönheit ist zwar gut gemeint, aber passen tut gar nichts. Nein, stimmt nicht, die platinblonde Haarfarbe und das Make-up stimmen farblich. Aber warum trimmt sie sich dermassen auf? Zur nonverbalen Botschaft passt die Farbe Schwarz, aber nicht zu ihrem Farbtyp, Schwarz wirkt zu hart. Zudem ist der wilde Animal Print in Kombination mit den verführerischen Tüllspitzen, dem Bauchnabelpiercing und der Lehrlings-Tätowierung einfach to much. Sie vermittelt eine doppelbödige Botschaft, die von den Mitmenschen falsch verstanden werden kann.

Auch ein jugendliches Aussehen verzeiht nicht alles.


Typanalyse_vorher


Auch dieses Beispiel ist gut gemeint, aber leider völlig unvorteilhaft. Die junge, hübsche Frau wirkt bieder und farblos. Sie wird kaum in Erinnerung bleiben, höchstens ihr nichtssagendes Outfit. Nicht mal die Kette rettet den Fehlkauf. Das Kleid mit Weste ist bestimmt bequem und pflegeleicht, aber alles andere als ein Hit, da weder die Farben noch das Streifenmuster stiltypengemäss sind. Der um die Taille gebundene Schuhbändel tut meinem Auge weh.


Muster_koennen_alles_verderben


Die Frau ist eine gute Schwimmerin und talentierte Surferin. Sie hat einen Traumbody mit gefälliger Schulterpartie. Hat sie beim Kauf dieses Badeanzugs auf ihre halb erblindete Ururururgrossmutter gehört? Oder ist ihr Freund abartig eifersüchtig? Er plättet die wohlgeformte Brust. An den Ausschnitt werde ich mich nie gewöhnen. Die trüben Farben passen zu Meeralgen, aber nicht zu ihr. Zu guter Letzt irritiert das sonderbare Muster. Der Blick bleibt an den abstrakten Formen hängen und übersieht die Figur. Sehr schade. Vielleicht war es wenigstens ein Schnäppchen.

Hingucker_Beine


Viele lieben Leggings und so fröhlich bunt gestreifte sowieso. Liebe Frauen: Wir sind NICHT Pippi Langstrumpf! Ihr wisst doch: Sich vergleichen und ungeschickt kopieren passt nur zu Mauerblümchen. Die meisten werden denken, dass die Streifen vom Bein ablenken. Das ist absurd. Ich schlucke leer und bringe nur noch vier Worte zusammen: "Sofort für Stilberatung anmelden!"

Vor_der_Stilberatung

Nach_der_Stilberatung


Ein typisches Beispiel, wie ein Styling vorher-nachher wirken kann. Wir nehmen vorsichtshalber mal einen Mann... Beim karierten Hemd stimmen weder das Muster noch die Farben, das ist höchstens gut, wenn er müde und konturenlos aussehen will. In Blau hingegen wirkt er ganz anders, fast ein wenig wie - nein, ich würde die Anfangsbuchstaben nie verraten. Eorge Looney. Beim unteren Beispiel ist er 100 % typgemäss gekleidet: Die Farbe, der Stoff, der Schnitt - er hat deutlich zugelegt zum oberen Bild oder?!

Kleine_Prinzessin


Wow, bei dieser Kleinen passt einfach alles: Die Farben, der Stil, der lustige Pony, der Haarschmuck, und natürlich die ansteckende Fröhlichkeit. Ich kriege Gänsehaut, wenn ich die süsse Prinzessin mit Herzaugen betrachte. Vielleicht ist die Arbeit der Farb- und Stilberaterin manchmal bloss die, das stilsichere und lebensfrohe "Kind" in der erwachsenen Frau wieder hervorzuholen? Denn was einmal da war, muss ja noch irgendwo vorhanden sein.

Was meinen Sie, jetzt, nach all diesen Erläuterungen, was ist Stil?

Alles ist Stil.

Ja doch, das stimmt. Alles, von Kopf bis Fuss!

Übrigens gibt es niemand, der jeden Stil gleich gut tragen kann.

Sie glauben das nicht?

Dann schauen wir uns doch mal diese Frau an:

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Marilyn Monroe

 

Stellen Sie sich Marilyn Monroe in einer unförmigen Tunika aus Rohleinen vor mit einer schweren Bordüre am Saum, Manchesterhosen, einem olivgrünen Filzhut und einer groben Parkajacke sowie Gummistiefel.

Oder in der Luzerner-Sonntagstracht und dazu Holländer Holzschuhe.

Oder in Latzhosen und Birkenstock.

Natürlich sähe sie trotz dieser "Verkleidungen" immer irgendwie bezaubernd aus, aber der Wow-Effekt würde ausbleiben.

Warum? Weil diese Tenues nicht zu ihrem Stil passen, denn sie hat einen verführerischen, weiblichen Stil.

Wir lernen daraus:

Keinem Menschen steht alles gleich gut.

Deshalb finden wir es wichtig, dass man einmal im Leben erfährt, was für einen Stil man naturgegeben hat.

Selbstverständlich wird er sich im Verlaufe des Lebens leicht verändern und verfeinern, aber die Grundrichtung bleibt, sogar unabhängig vom Körpergewicht und Alter.

 

Zum Stil, wie wir ihn analysieren, zählen wir folgende Punkte:

  • Silhouette
  • Stiltyp
  • Dessins
  • Material
  • Frisur
  • Schmuck
  • Schuhe
  • Tücher
  • Taschen
  • Make-up
  • Brille
  • Farbwahl


Viele meinen, Stil beziehe sich nur auf die Kleiderart, ob sportlich, klassisch, weiblich oder extravagant.

Die Liste zeigt auf, dass die Stilberatung viel umfassender ist.

Sie könnte sogar noch weiter gehen.

Es gibt Beraterinnen, die berücksichtigen sogar die Körperhaltung, Stimme, Dialekt, Parfum, Art des Händedrucks, Mimik, und noch einiges mehr.

Wir beschränken uns vorerst auf die oberen Punkte, denn wir finden, dass sie für den Beginn völlig ausreichen.

Was uns wichtig ist

Unsere Grundüberzeugung ist, dass jeder Mensch schön ist, wie er ist. Das ist kein Witz, sondern unsere Überzeugung!

Aber weil leider viele Menschen dermassen auf ihre Minuspunkte fokussieren und diese angestrengt zu kaschieren versuchen, geschieht gerade das Gegenteil: Man sieht dann als Erstes das, was man verstecken wollte.

Erinnern Sie sich Sie an die Frau mit dem ausschweifenden Becken, der man einen weiten Rock mit aufgesetzten Taschen empfahl, um die Hüften zu kaschieren. Was geschah? Plötzlich wirkte sie tatsächlich imposant um die Hüften.

Dieser falsche Fokus wirkt sich natürlich auch auf das oftmals deprimierende Strassenbild aus.

Zum Glück haben wir Beraterinnen einen komplett anderen Ansatz. Wir verkünden:

Nicht kaschieren sondern die Vorzüge betonen!

Wir behaupten - und können es ausnahmslos belegen - jeder Mensch hat mindestens etwas, was einzigartig und speziell gefällig ist.

Diese Vorzüge und Pluspunkte kristallisieren wir heraus und zeigen der Kundin, wie sie sie betonen kann.

Es gibt doch dieses Sprichwort: Erfolg führt zu Erfolg; man könnte ebenso sagen: Pluspunkte führen zu Pluspunkten.

Wer seine Vorzüge unterstreicht, gewinnt an Ausstrahlung, Selbstsicherheit und hat mehr Sonne im Leben.

Die gleiche Person erscheint plötzlich eleganter, wohlgeformter und besser proportioniert, attraktiver... sogar präsenter, kompetenter, vertrauens- und glaubwürdiger.

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Die Pluspunkte sind manchmal wie ein verstecktes Osternest. Mit der Beraterin zusammen macht das Suchen und Finden Spass!    

 

Die Stilberatung macht man nur einmal im Leben.

P.S. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie über keinerlei Vorzüge und Pluspunkte verfügen, dann klicken Sie unverzüglich auf den Link "Prüfungsmodell" und melden sich an - auch Sie werden Ihr Osternest finden!

Was für Stiltypen gibt es?

Wir unterscheiden sechs Richtungen.

Die Bezeichnungen sind Fachbegriffe, haben nichts mit dem Lebensstil, dem Charakter, der Blutgruppe oder den Vorlieben der jeweiligen Person zu tun.

  1. Dramatischer Stil
  2. Sportlicher Stil
  3. Natürlicher Stil
  4. Klassischer Stil
  5. Weiblicher Stil
  6. Zierlicher Stil

Wie gehen wir vor

Eine Stilanalyse geht folgendermassen: Wir füllen ein dreiseitiges Analyseformular aus.

Bestimmte Punkte der Figur und die Gesichtszüge werden den jeweiligen Stilen zugeordnet. Dazu gehören:

  • die Körperform, die Proportionen
  • Arme, Hände und Beine
  • Hals und Dekolleté
  • Die Gesichtsform
  • Die Gesichtszüge: Augen und Augenbraue, Nase, Profil und Lippen
  • Zuletzt die Frisur und die Gesamterscheinung

Am Schluss werden alle Punkte zusammengezählt und nach einem ausgeklügelten System wird die individuell zutreffende Stilmischung errechnet.

Man ist also nicht nur ein Stiltyp sondern zwei oder manchmal hat man sogar noch eine Note in einem dritten Stil.

Der Vorteil einer Stilmischung ist, dass man sich vielseitiger kleiden und schmücken kann.

Dann wird die Stilmischung erklärt, die Dokumentation durchgearbeitet, Bilder und Kataloge angeschaut und passende Vorschläge ausgewählt.

Wir arbeiten sehr visuell, das ist wichtig. Darum kommt jetzt gleich ein Bild!

StilanalyseWir geben sogar lässige Tipps, wie man Foulards tragen kann!

Zur Stilanalyse gehören auch wertvolle Tipps zum Aufbau der Grundgarderobe.

Wer die anwendet, hat innerhalb von drei Jahren Kleider für jeden Anlass, die alle zusammenpassen.

Es ist übrigens ganz einfach. Niemand braucht ein überquellendes Portemonnaie.

Wenn erwünscht, helfen wir beim Check des eigenen Kleiderschranks oder begleiten die Kunden beim Einkaufen.

Das spart Zeit, denn unser erfahrens Auge erkennt sofort, was passt und was nicht. Dadurch werden Fehlkäufe vermieden.

 

Grundgarderobe

Wir achten beim Einkauf auf jedes Detail. Wir geben uns nur mit dem Besten zufrieden!

 

Unsere Einkaufs-Devise ist für einige Menschen wahrscheinlich ein wenig altmodisch.

Wir vertreten nämlich die Devise: "Weniger ist mehr".

Natürlich immer unter der Voraussetzung, dass gewählt und wählerisch eingekauft wird.

 

Welche Stoffe passen zu welchem Stiltyp

Das ist ein Punkt, der sehr oft vergessen geht.

Mit Stoffen denken wir an die Schwere des Materials, die Oberfläche (ob uneben oder glatt, ob matt oder glänzend).

Meist kauft man, was gefällt und hat das Gefühl, es stehe einem dann auch. Eben, weil es einem auf dem Kleiderbügel oder an der Schaufensterpuppe gefällt.

 

Maexli

Mäxli trägt tagausein, taugaus immer den gleichen Pullover aus Echtpelz.

Manchmal ist es ein Musterchaos

Die meisten Frauen sagen, dass sie fast nie Muster tragen.

Aber wenn man doch mal Muster tragen möchte, ist es hilfreich, zu wissen, welche zum Gesicht und Stiltyp passen.

Auch hier zeigen wir ausgiebig Stoffbeispiele zum mit den Händen anschauen.

Schottenkaro

Karomuster in starken Kontrastfarben sind schwierig zu tragen.

Über die Wirkung von Stoffmustern kann man locker abendfüllend diskutieren, hier ein paar Kostproben der auseinanderklaffenden Meinungen (ich enthalte mich wohlweislich, sonst würde der Blog noch länger):

  • Querstreifen machen dick, Längsstreifen machen schlank
  • Grosse, abstrakte Muster machen in jedem Fall schlank
  • Blumenmuster sind immer weiblich
  • Tupfen und Punkte sind zierlich
  • Karos passen nur zu Schottinnen
  • Kleine Muster passen zu grossen Frauen, grosse Muster passen zu kleinen Frauen
  • Leopardenmuster kann man immer tragen, sie passen zu allen Frauen

In der Beratung verraten wir, wie es wirklich ist - das aktiviert stets die Lachfältchen.


Schminken ist nicht gleich schminken

Schminken, das ist so eine Sache. Einerseits möchte man, aber man weiss nicht so richtig wie.

In der Stilberatung schminken wir nicht, aber wir sagen der Kundin, in welcher Intensität sie sich schminken kann und welche Art von Make-up zu ihr passt.

Denn nicht jeder Stiltyp schminkt sich gleich.

Die Einen gehen nicht mal ungeschminkt zum Briefkasten, anderen ist es schnell zuviel.

P.S. Da die meisten Kundinnen jeweils die komplette Beratung buchen, also mit Farbanalyse und Schminkberatung, kommen sie im Verlauf der Beratung ebenfalls in den Genuss eines Make-ups.



Schmuck wäre zum Schmücken da

Mutig
Tätowierungen zählen wir als Schmuck. Bitte überschlafen Sie das Vorhaben mindestens vier Jahre und sieben Monate.

Viele tragen die Kette von Tante Sylvia, weil es ein edles Erbstück ist.

Einige Frauen haben auch das Gefühl, dass sie "langweilig" wirken und tragen deshalb völlig unpassenden Schmuck.

Auch gibt es reife Frauen, die nicht wissen, wie sie ihre Weiblichkeit ausdrücken sollen und dann tragen sie angestrengt Fussketteli, in der Meinung, das sei das ultimative weibliche Attribut.

Schmuck schmückt überhaupt nicht immer. Oft ist er zuviel, falsch oder von der Form her unpassend.

Um herauszufinden, welche Schmuckformen und -arten passen, beachten wir einmal mehr die Stilmischung. Zudem natürlich die Ausstrahlung und den Lebensstil der Frau. Und dann können wir ganz präzise Tipps geben.

Nicht jede hat die Haare von Rapunzel

Die Haare werden auch mit in die Stilanalyse einbezogen, denn die Frisur ist extrem wichtig.

Sie kann zum Markenzeichen eines Menschen werden.

Für die Frisurberatung greifen wir zu speziellen Beratungsunterlagen zurück, damit wir ganz konkrete Beispiele geben und besprechen können.

 

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Auf Wunsch begleiten wir die Kundinnen auch zum Frisör, denn oft ist das gemeinsame Gespräch hilfreich.

Nebst dem Frisurenschnitt spielt natürlich auch die Haarfarbe eine Rolle. Die bestimmen wir im Rahmen der Farbanalyse, also nicht bei der Stilanalyse.

Brillen sind zum Brillieren da

Brillenschlange - das war vorgestern.

Heute ist die Brille ein wichtiges Accessoire, sogar ein sehr wichtiges.

Brillenberatung
Warum? Weil man meist nicht jeden Tag eine andere Brille trägt.

Sie muss eine praktische Funktion erfüllen und gleichzeitig zum Gesicht passen.

Und natürlich zum Stiltyp...

Auch bei der Brillenberatung geben wir oft praktische Unterstützung.

Den Abschluss machen die Schuhuheee

Die Dunkelziffer von weiblichen Schuhfreaks muss manchen Mann überfordern. Wobei, sie sind sachte am Aufholen.

Es soll sogar Frauen geben, die nur ihre Lieblingsschuhe auf die einsame Insel mitnähmen.

Ab und an gibt es aber auch Frauen, denen Schuhe nicht so wichtig sind. Sie finden: Hauptsache bequem. Ob Sie es glauben oder nicht, ob man so oder so tickt, ist auch eine Frage des persönlichen Stils :-)

Schuhe

Schuhe for ever

 

Schuhe werden von Frauen und Männern gleichermassen wahrgenommen, ob bewusst oder unbewusst.

Schuhe sind ein glasklares Statement und können das ganze Outfit verändern.

Deshalb zeigen wir in den Beratungen anhand von konkreten Beispielen, welche Schuhformen zum jeweiligen Stiltyp passen.



Fazit:

Der persönliche Stil hängt von vielen Faktoren ab.

Die Beratung hilft, deutlich sicherer aufzutreten und besser auszusehen.

Wer den eigenen Stil kennt, erhält eine Extraportion Mut und Sicherheit beim Einkaufen.

Wie bei allem braucht es Gelassenheit und ein wenig Übung.

Bald starten wir mit der Vorstellung des ersten Stils. Lassen Sie sich überraschen!

Der dramatische Stil
So schminken Sie einen trendigen Sommerlook!
 

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Montag, 20. November 2017