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Drei Geheimnisse, wie Sie dem Oma-Look ein Schnippchen schlagen

Reife SchonheitDu meine Güte - wenn ich die Oma auf dem Bild sehe und dabei an mein eigenes Grossmueti denke, dann bin ich fassungslos. Zwischen den beiden Frauen liegen mindestens 675 Generationen und 9 Kontinente. Unglaublich. Mein Grossmueti sah komplett anders aus. Es kämmte seine 37 Haare streng nach hinten zu einem imposanten Chignon. Das war der rechtschaffene Plan, aber die Realität sah anders aus. Aus dem dürftigen Haarschübel flocht es ein langes Zopfwürmli. Daraus entstand dank einer Handvoll Haarnadeln ein undefinierbarer Bonsai-Dutt. Ein ziemlich gschämiges Bäh-Teilchen.

Keine Ahnung von Sexy

Werktags, und Omas Jahre zählten fast nur Werk-Tage, trug Grossmueti dicke handgestrickte Kniesocken und darunter herbstkhakifarbene Strümpfe. Oder Strumpfhosen? Eigentlich bleibt es ein Geheimnis, denn ich sah ja nie unter den Rock. Dieser hatte immer die gleichen Farben. Oder war es immer der gleiche Rock? Die Farben waren immer Regenpfütze, Nebeltrüb und Schneepflotschbraun. Voll gäbig, denn darauf sieht man keine Flecken. Darüber ein dicker Pullover, auch im Sommer, denn das Wetter könnte ja plötzlich umschlagen. Und obendrauf noch eine handgewobene Schürze, um dem hässlichen Rock ein unendliches Leben zu ermöglichen. Aber eben, Grossmuetis oder Omas können auch ganz anders und das kommt jetzt.

Das Beste kommt noch

Brigitte Glättli, Ausbilderin beim FSFM, hat über Omas oder den Granny Look in einer Art und Weise geschrieben, dass wir mit den Füssen scharren, um endlich auch zu dieser Altersgruppe zu gehören. So froh und zuversichtlich klingt es, dass wir uns nur darauf freuen können. Und für uns wird dann jeder Tag Sonntag sein. Dieser Artikel erschien übrigens in den Neuen Luzerner Nachrichten. Jetzt auf Link klicken: jpgOma-Look.jpg3.84 MB| 24.11.2015 

Auf den Mund gegüxelt
Was es bei der Fliege oder der Krawatte unbedingt ...
 

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