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So wird das Jahr 2016 zum Jahr der Inspirationen

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Ihr kennt sie. Und vielleicht mögt Ihr sie auch nicht mehr. Ich meine die Neujahrsvorsätze. Sie sind zwar oft gut gemeint, machen sogar Sinn. Aber ich finde die Idee unerträglich, sich den Jahresstart auf diese Weise zu vermiesen. Denn was kommt nach der ersten Euphorie? Auch ohne den Kopf zu bewegen weiss man ganz genau, dass in der Ecke links hinten der Crosstrainer sehnsüchtig wartet. Und die rechte Hand geht auch wieder auf Autopilot in die Guezlischachtel. Es ist Doppelqual: Man macht etwas anderes, als man sich vorgenommen hat und das zusätzlich mit schlechtem Gewissen.

Ich habe einen andern Vorschlag: Ich möchte Euch zum Jahresanfang ein Alphabet schenken. Ein ganz besonderes mit lauter Inspirationen, eine für jeden Buchstaben des Alphabets. Denn als FSFM blicken wir auf ein sehr erfreuliches Jahr zurück. Warum und wieso und die Top Ten erfahrt Ihr aus erster Hand an der Hauptversammlung am Montag, 7. März in Bern. Kommt, seid dabei und lasst Euch inspirieren!

A: Audrey Hepburn. Ich wünsche mir für alle Menschen und die FSFM-Mitglieder im Speziellen (die Mitgliedschaft soll einem ja auch einiges bringen - oder?!) diesen verträumten Rehblick und das verstehende Lächeln der Audrey Hepburn. Eine stille Freude, eine beruhigende Ausstrahlung, auch wenn es im Aussen stürmt und ziberlet, wenn dann der Schnee doch noch kommen sollte.
B: Bollywood. Sorry. Natürlich werden ein paar ihre Smokey-Eyes verdrehen, aber ich bekenne: Ich liebe Bollywood-Filme. Nur die traditionellen, ganz romantischen, die mit triefendem Zuckerguss, prächtigbunten Saris, Tanz und Musik. Nicht zu vergessen das Happy-end. Ohne geht es gar nicht. Ich finde die Frauen so wunderbar bezaubernd. Sie sind von vorne, hinten, sogar beim Glasscherben aufwischen bis in die Zehenspitzen verführerisch. Es ist eine Wohltat, diese würdevoll erotischen Frauen zu sehen, ohne jeglichen Touch von billig-sexy.   
C: Christa de Carouge. Meine Muse. Ich lernte sie 1989 kennen. In einer Zeitschrift sah ich eine 790 fränkige Hose von ihr. Ich musste wissen, wie sie dazu kam, Derartiges anzubieten. So rief ich sie an und sie lud mich nach Zürich-Tiefenbrunnen ein. Ich ging und sie erklärte mir einen Tag lang ihre eigenwillige Philosophie und warum sie so wurde. Mittags assen wir in der Blauen Ente. Ab da kleidete ich mich jahrelang in Christa de Carouge und es veränderte meine Art zu gehen, zu denken und mich zu fühlen. Wenn ich träume, dann träume ich regelmässig von ihr. Noch heute. Und das ist kein Witz. Es ist ja wohl klar, dass sie die Farb- und Stilberatung überflüssig fand. Alles andere hätte ich ihr sowieso nicht abegenommen.
D: Dimitri. Wenn jemand eine grosse Begabung hat, braucht es trotzdem viel, viel Arbeit bis zum Durchbruch. Man sagt. 12 % seien Begabung und 88 % harte Arbeit. Man kann auch mit viel ausdauernder Arbeit gut werden. Aber zur Meisterschaft braucht es nebst der perfekt automatisierten Technik zusätzlich auch Begabung. Dimitri ist ein Meister. Dass er mit 80 immer noch auftritt und täglich - ja, täglich! -  von seinem Körper unter Schmerzen und Qualen Leistungen abverlangt, wie ich sie nicht mal mit 20 zustande brachte - da kann ich nur staunen. Dimitri, Du hast meine absolute Bewunderung.
E: Albert Einstein. Die Verächter der Farb- und Stilberatung behaupten: Ach, Aussehen und Auftreten ist nicht relevant, sonst hätte es Einstein nicht so weit gebracht. Was zählt, ist Wissen und Intelligenz, das Äussere ist nur Nebensache. Liebe Menschen, das ist ein Trugschluss. Erstens war auch Einstein oft gut gekleidet und frisiert. Aber auch wenn es nicht der Fall gewesen wäre, hätte Einstein den Durchbruch geschafft, denn er hatte einen geschätzten IQ von 160 - 180! Zweitens hatte auch er einige Rückschläge zu verkraften, bis er endlich eine Stelle fand. Hier nachlesen. Könnte es also sein, dass auch das Jahrhundertgenie Albert Einstein von einer Farb- und Stilberatung profitiert hätte, dass er dadurch früher erkannt und ihm dadurch ein paar Spötteleien erspart worden wären?
F: Flow. Das ist mein Lieblings-Magazin. Es erscheint leider viel zu wenig oft, andererseits ist es jedes Mal Weihnachten, wenn ich es im Briefkasten vorfinde. Diese Zeitschrift ist ein Feuerwerk an Kreativität, Ideen, Schönheit, Farben, Ästhetik und Inspirationsquelle in alle Himmelsrichtungen! Dazu sind die Illustrationen humorvoll und herrlich. Flow ist für mich Nahrung und Augenweide und macht mich glücklich. Es wärmt mein Herz. Vieles kann uns heutzutage herunterziehen und zieht das Herz zusammen. Flow macht das genaue Gegenteil: da singen dann die Schmetterlinge und die Vögel tanzen. 
G: Graugänse. Als ich 13 war, kaufte sich mein Vater die 13bändige Enzyklopädie des Tierreiches von Dr. Grzimeks und ich schnappte mir sofort das Buch über die Vogelwelt. Ganz speziell faszinierten mich die Graugänse. Denn sie haben die Eigenart, dass sie dem treu folgen, dem sie beim Ausschlüpfen als Erstes begegnen. Ist dies ein Mensch, so folgen sie diesem und nicht ihrer Gänsemama. Eine derartige Treue kann ich mir bis heute kaum vorstellen. Ich frage mich, wie ich wohl entscheiden würde, wenn ich mit dem Tod bezahlen müsste, wie beispielsweise die 21 koptischen Christen, die getötet wurden, weil sie ihrem Glauben treubleiben wollten. Ich garantiere für gar nichts.
H: Nina Hagen. Die in der ehemaligen DDR Geborene hat viel reingepackt in ihr bisheriges Leben. Ihre künstlerische Begabung ist herausragend, klettert ihre Stimme doch höchst unbefangen vier Oktaven hoch und runter. Daneben ist sie schauderhaft widersprüchlich und gegensätzlich. Manchmal ist sie so schwer zu ertragen wie das Geräusch von Fingernägeln, die über eine Wandtafel kratzen. Ich glaube, die Punklady lebt gemäss dem Motto, dass die eigenen Grenzen nur erkennt, wer darüber hinausgeht. Diese mutige Einstellung fordert ihren Preis. Aber eines ist sicher und dafür bewundere ich sie: Nina Hagen wird auf ihrem Totenbett niemals bereuen: "Ach, hätte ich doch nur dieses oder jenes getan, hätte ich in meinem Leben doch nur mehr Mut gehabt!".
I: Issey Miyake. für mich ist er ein Genie. In Paris habe ich vor ein paar Jahren eine unvergessliche Ausstellung dieses japanischen Designern gesehen. Es war so gewaltig, so eigenwillig, so mutig. Was ich da sah, verschlug mir die Sprache. Miyake ist einzigartig. Grandios. Eine Wucht, ein Vulkan. Ich frage mich, ob er schon immer so kreativ war oder ob sich seine Kreativität durch das Tun immer mehr gesteigert hat. Wohl eher so.
rebel without a cause james dean 1955J: James Dean. Er musste einfach da rein, musste, musste, musste.
Dieser in Zentimeter nicht sehr grosse Mann ist für mich der allergrösste Charmeur Ever. Mehr gibt's dazu nicht zu sagen.

Geheimtipp: Täglich eine Minute auf sein Gesicht schauen, ohne mit der Wimper zu zucken und - ich versprich's - es gibt das beste Jahr aller Zeiten!
K: Kreative Küche. Das ist der Begriff, den ich von unserem Mitglied Anita Brandenberger hörte, als ich bei ihr ein herrliches Menu geniessen durfte. Sie hat sogar frischen Fisch aufgetischt! Mit Sösseli. Es ist unschwer zu erraten: Anita kocht im Gegensatz zu mir sehr gern. Kreativ kochen heisst, dass man mit dem gerade Vorhandenen etwas zusammenbrutzelt. Ich finde das ein lässiger Gedanke. Dass ich zum ersten Mal davon hörte ist nicht weiter verwunderlich, wenn Kochheftli nicht auf dem Nachttischli liegen. Wie wäre es, wenn wir etwas, das wir normalerweise ungern machen, plötzlich mit einer bewusst kreativen Einstellung  machen würden? Dazu ohrenvertätschende Heavy Metal Music (o.k. geht auch mit Alphorn vom Öhi). Ich mach jetzt mal Zimtrösti.
L: Lassie oder Lagerfeld? Beide finde ich grossartig. Lassie war mein Held, als Kind. Oh, was hätte ich gegeben für einen schönen Langhaar-Collie. Bei meiner Spielfeindin Marianneli hatten sie immer einen. Und wenn er gestorben war, kam grad der Nächste. Undsoweiter. Und wir, wir hatten keinen. Aber den TV-Lassie hatte ich auch. Und später kam Karl Lagerfeld dazu. Nicht als Held, sondern als grandioser Designer. Als mein bevorzugter Stern am Designerfirmament. Er ist unschlagbar. Ein ganz, ganz Grosser. Klar, auch sonderbar und very eccentric. Aber was hätte er als verklemmter Bünzli bewegt? Rein gar nichts, nix, nista, nothing, nada, ei mitään, ничего, 没什么, rien, rien de rien.
M: Marilyn Monroe. Liebe Frau Monroe, gerne hätte ich Sie zu Ihren Lebzeiten persönlich gekannt, für Sie gearbeitet, sogar rund um die Uhr. Wenn man wie Sie zur Sechstbesten aller amerikanischen Schauspielerinnen gewählt wird, ist weit mehr als Schönheit vorhanden. Aber ob das Gegenüber es schafft, bei dieser überwältigenden äusseren Schönheit, sich auch noch für die vielgepriesene innere Schönheit zu interessieren? Man denke nur an all die Männer wie Yves Montand, die darob Kopf und Ehefrau vergassen. Meine pragmatische Mutter tröstete meine Schwester und mich jeweils: "Seid froh, dass ihr nicht übertrieben schön seid, ihr hättet es sonst viel schwerer im Leben." Mich nervte diese Aussage. Aber ich sehe, Sie nicken ja, liebe Frau Monroe?!
N: Nachhaltigkeit. Ausser meinen eigenen Gesichtsfalten inspiriert mich alles, was Geschichte, Narben und Patina hat. Wieso? Weil sie mir sogar beim achtunddreissigsten Mal in die Hände nehmen, wiederum eine neue Geschichte erzählen. Ein solches Lieblingsstück ist beispielsweise das verblichene Holzkistchen, das ich mir zackig aus der grandiosen Erbmasse meiner Mutter herausfischte. Wahrscheinlich gefällt es nur mir. Egal. Ich liebe dieses Kistchen und hänge an ihm. Genau so ist es mit den Farb- und Stilberatungen. Ganz klar kein Hype, aber eine treue, immer wieder neue und spannende Geschichte, die zu einem nachhaltig guten Lifestyle passt. 
O: Jackie Onassis. Wunderschöne Jacqueline Kennedy und später Onassis. An diesem unvergesslichen Tag war ich neun Jahre alt. Meine Eltern kauften nie Heftli. Aber dann geschah etwas Schreckliches. Es war ein ganz normalen Novembertag und wir assen Zmittag, hörten Radio und machten Witze. Nach dieser Schocknachricht aber lag postwendend die Stern-Sonderausgabe auf dem Stubentisch. Auf 40 Seiten Berichte, Spekulationen, riesige Fotos. Sogar die vergösserten Blutflecken auf Jackys Kleid waren dabei. Wir assen, als unvermittelt das Radioprogramm unterbrochen wurde. Horchten auf. Die Leitung knatterte. Wir wussten bereits: Es ist etwas passiert. Was wir hörten, zerschlug uns Atem und Appetit: Präsident Kennedy war tot, erschossen. Als meine Eltern Jahrzehnte später starben, fiel uns die abgegriffene Stern-Sonderausgabe wieder in die Hände.
P: Pipilotti Rist. Es gibt auch heute noch Künstler, die im eigenen Land nicht die Anerkennung erhalten, die ihnen anderswo längst zuteil wird. Pipilotti Rist gehört dazu. Sie ist eine Liga für sich, in der Schweiz noch nicht richtig verstanden, aber ansonsten weltberühmt. Als Videokünstlerin gehört sie zu den ganz Grossen. Ich wünsche ihr, dass sie bald auch hierzulande eine gebührende Plattform erhält. Oder vielleicht ist unser Land auch einfach zu klein und verschlossen für so Grosse. Was ich an Pipilotti Rist zusätzlich schätze ist, dass sie trotz Weltruhm ganz helvetisch bescheiden geblieben ist.
Q: Mary Quant. Die einzigartige britische Designerin der Sechziger, die nicht nur verrückt gemusterte Strümpfe auf den Markt brachte sondern auch höchst persönlich den Mini erfand. Sie war die erste, die Stiefel und Schuhe aus PVC statt aus Leder herstellte - eine Sensation! Ihr Hausmodell, die grossäugige Twiggy, ist wohl allen ein Begriff. Die Sechziger waren einmalig prägend. Sie bescherten den Eltern stundenlange Diskussionen mit den "Halbstarken": Die Jungs wollten sich die Haare nicht mehr schneiden und die Mädels nur noch ultrakurze Fähnchen tragen. Ein einziger Mensch konnte so viel in Bewegung bringen, das ist ermutigend.
R: Romy Schneider. Für mich ist sie ein Mensch mit einem Gefühlsleben, das mich überwältigt. Wie ein Schiff, das jedes Mal, wenn das Meer so richtig stürmt, mittendrin vor Anker gehen muss. Je mehr ihre seelische Zerrissenheit zunahm, desto stärker wurden die Filme. Romy Schneider war eine einzigartige Künstlerin, ein Mythos. Ihre Karriere begann von der zarten Sissi über den Vollblutwechsel zum "The swimming pool" mit Alain Delon, der bereits einen Vorgeschmack auf das Kommende offenbarte. Viele Filme später der letzte, "Die Spaziergängerin von Sans-Souci", ein Kunstwerk mit einer unvergesslichen Romy Schneider.
S: Serge Gainsbourg. Er war Provokateur, Rebell und vor allem ein für sich selbst fast unerträglich hochsensibler und hochbegabter Mensch. Er muss sehr gelitten haben, an der Welt, aber am Allermeisten an sich selber. Wegweisend die Ehe mit Jane Birkin, zwei exzessive Künstler mit verwundeten Herzen. Und dann das zweideutige Chanson "Je t'aime - moi non plus" (ich liebe dich - ich dich auch nicht) unvergesslich.  Wieder und wieder denke ich über diesen Titel nach: ich liebe dich - ich dich auch nicht - und kapiere ihn nicht.
T: Teleboy. Ich liebe die siebziger Jahre, wie man damals lebte und fühlte, was man dachte, was anständig war und was nicht. Kurt Felix zeichnete mit Teleboy ein wunderbares Bild dieser einmaligen Zeit. Eine Kultsendung mit Pepp, Schlagrahm und Aromat! Sie entzückt auch ohne Ton, denn die Kleider, Muster, Frisuren sind für Farb-/Stilmenschen ein wahrer Genuss!
U: Udo Jürgens. Schlagermusik ist gar nicht meins. Udo Jürgens fand ich unspektakulär. Bis ich eine Doku über ihn sah, kurz vor seinem Tod. Ab da war ich so sehr Fan von ihm, dass ich ihm sogar einen Brief schrieb. Bis ich dann endlich seine Adresse herausgefunden hatte, war er tot. Mich beeindruckt, wie professionell Udo Jürgens gearbeitet hat. Wie sehr er gegen die Erwartungen der Familie sein Ding durchzog. Er hat den Preis bezahlt. Und erst nach vielen Jahren ödes Künstlerleben sozusagen "über Nacht" berühmt wurde. Speziell beeindruckt mich seine herausragende künstlerische Sensibilität.
V: Victoria Beckham. Eigentlich ist sie überhaupt nicht mein Fall. Ich kann mit ihrem Code nichts anfangen und deshalb bleibt sie mir fremd. Aber: Ich bewundere ihre Beharrlichkeit. Die ist in einem Spiessbürgerquartier sondergleichen aufgewachsen, wo man normalerweise auch als Erwachsene kleben bleibt. Aber sie, sie wollte berühmt werden; beklebte Schrank und Tür mit entsprechenden Bildern. Sah sich auf der Bühne, genoss den Applaus, roch ihre teuren Klamotten - dabei sass sie am Schulpültli und es roch nach Spannteppich und Schuhwichse. Dieser Kleinmädchentraum hat sie bis zum Exzess gepflegt, durch alle Wände und Böden. Das Zweite, was ich an ihr bewundere ist, dass sie eine wirklich gute Designerin wurde, das hätte ich ihr  nicht zugetraut. Ist kein einfaches Business und sie hat auch das geschafft. Ich wünsche ihr privat und beruflich alles Gute.
W: Wo ist Walter? Wimmelbücher. Ich liebe Wimmelbücher. Das sind die Bücher mit ganz vielen Zeichnungen aus der Vogelperspektive, und dann muss man eben den Walter suchen, der sich irgendwo versteckt. Ich liebe auch die zwei scheinbar genau gleichen Bilder, und trotzdem soll man zehn Unterschiede finden können. Wer ganz genau schaut, findet sie. Das alles trainiert Blick und Intuition. Und wenn nicht, so macht es wenigstens schampar Spass.
X: Xanthippe, Ehefrau von Sokrates. Xanthippe war böse, streitsüchtig und zänkisch. Einmal leerte sie ihrem weisen und weltberühmten Göttergatten Sokrates sogar einen platschvollen Nachttopf über den Kopf. Dieser lächelte nur sanft: "Wenn meine Frau donnert, spendet sie auch Regen!" Sieht schlecht aus für die Xanthippe. Aber wer forschte mal nach, weshalb das Weib so gehässig war? Dieser brave Sokrates hatte ihr nämlich ein armes Frautschi vor die Nase gesetzt, eines von der Strasse. Sie wohnten jetzt zu Dritt und teilten alles. Dadurch vergrösserte sich die Familie und Xanthippe durfte die schnusigen Kindlein vom Frautschi schöppele undsoweiter. Es ist immer gut, beide Seiten zu betrachten.
Y: Yoko Ono und John Lennon, ein Liebespaar, das sich auch künstlerisch sehr gut verstand. Unvergesslich ihr Happening im Bett für den Weltfrieden, beide im Pischi. Yoko's rabenschwarze Haare hatten die Länge eines Minikleides. Einmal sagte sie, mit einem Blinzeln zu ihrem stark kurzsichtigen John: "Kosmetik ist ein Segen für jede Frau, aber das beste Beauty-Helferchen eines Mädchens ist und bleibt ein kurzsichtiger Mann."
Z: Zarah Leander, expressive schwedische Sängerin des letzten Jahrhunderts, geheimer Männertraum. Grosse Konkurrenz von Greta Garbo und Marlene Dietrich. Mit ihrer einzigartigen Kontra-Alt-Stimme verrät sie, was Frauen seit jeher schön macht: "Eine Frau wird erst schön durch die Liebe, ganz allein durch die Liebe. Voll Verlangen nach der Liebe. Und sie wünscht, dass es ewig so bliebe, denn die Liebe macht so schön!"

Denkt dran, Farb- und Stilberatung in Ehren, ganz klar, aber die Liebe bringt alles zum Leuchten... Häbet nech Sorg und möge Euch die Liebe durchs 2016 begleiten. Und solltet Ihr sie verloren haben, so hört und schmachtet auf youtube, einfach nur klicken und abdriften...

Zoë Bee, Präsidentin FSFM, Januar 2016
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Sonntag, 19. November 2017