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Wie ein Verkaufsprofi die Ausbildung in Personal Shopping beurteilt

image1Welche Kids haben nicht fürs Leben gern Verkäuferlis gespielt? Die Prinzessin im Rosapulli mit assortiertem Haarspängeli, der Prinz in seinen Lieblingsjeans. 

Stundenlang wurde gespielt, bis Mami zum Essen rief.
Ein extrem unpassender Moment. Da half nur standhaftes Ignorieren bis zum vierten Rufen.

Und dann weht als Erwachsene plötzlich ein völlig anderer Wind: "Jemandem Dinge aufzuschwatzen, die er gar nicht will, das kann ich überhaupt nicht!"

Autsch.

Haben die ex-Prinzessinnen und ex-Prinzen vergessen, wie sehr sie an ihrem Verkaufsladen hingen?

Mit Hingabe Regale auffüllten und die Kundschaft bedienten?
Vor Freude kreischten, wenn sie den Hebel der Kasse niederdrückten und die Schublade mit lautem Ruck hervorschoss?
Hochkonzentriert das Geld auf den Rappen genau herauszählten?

Alles vergessen, weg, gelöscht?

Ich behaupte, richtig gutes Verkaufen ist ganz, ganz hohe Schule. Warum?



Dieses Verkaufen hat mit plumper Übertölpelei überhaupt nichts gemein. 

Wer gut verkauft, dem sind die Menschen dankbar.
Denn sie spüren, dass der Verkäufer primär ihre Anliegen und Probleme lösen will.

Klar verkauft er dadurch, aber nicht der Tagesumsatz steht im Vordergrund sondern die Zufriedenstellung des Kunden.

Heute stellen wir Ihnen einen solchen Herzblutverkäufer vor: Gino-Marino Gysin. Er absolvierte beim FSFM die Ausbildung zum Personal Shopper und reflektiert ehrlich und trotzdem nett - eben wie ein guter Verkäufer.

Ich heisse Gino Marino Gysin, bin 27 Jahre alt und arbeite als Filialleiter bei WE Fashion. Das ist ein internationales Unternehmen mit ungefähr 250 Filialen und 3000 Mitarbeitern. WE Fashion ist in der Schweiz, aber auch in Deutschland, Österreich, Belgien, Frankreich, Luxemburg und in den Niederlanden aktiv. Die Firmenzentrale befindet sich in Utrecht (Niederlande).

Im Laufe meiner Berufstätigkeit habe ich diverse Weiterbildungen absolviert, als Personal Shopper und als Visual Merchandiser.

Die Ausbildung in Personal Shopping habe ich absolviert, weil ich etwas Handfestes wollte. Nach dem Lehrgang wollte ich ein "Papier" vorweisen. Da ich mir einen Nebenerwerb als Personal Shopper aufbaue, sehen die Kunden meine Qualifikationen. 

Als ich in der Google Suchmaschine nach einem Lehrgang in Personal Shopping suchte, stellte ich fest, dass es nicht so viele Anbieter gibt. Schlussendlich habe ich mich für den FSFM entschieden, weil mir dessen grosser Background überzeugte und er eine gute Lernstruktur vorweist.

Durch die Ausbildung in Personal Shopping gewann ich einen vertieften Einblick in die Farb- und Stilberatung. Das ist mir hilfreich, da dieser Aspekt in meiner Grundausbildung zum Detailhandelsfachmann EFZ nur angeschnitten wurde.

Das zusätzliche Wissen konnte ich schon jetzt in meine Beratung einbringen. Auch kann ich die verschiedenen erlernten Tools bei meinem eigenen Unternehmen einsetzen. Das heisst, in meinem Berufsalltag bei WE Fashion fliesst das zusätzlich gewonnene Wissen ein.

Ich finde, die Ausbildung in Personal Shopping ist für alle Damen und Herren empfehlenswert, welche im Verkauf tätig sind. Speziell für die Modeberater, die sich von der Menge abheben und eine bessere Modeberatung anbieten möchten, die unweigerlich zu einem besseren Kundenservice führt.

Die Ausbildung war sehr vollständig und ich konnte sehr viel in meinen Berufsalltag mitnehmen. Der praktische Trainingstag in "Personal Shopping", bei dem man eine Kundin bzw. einen Kunden im Modehaus berät, könnte man ein wenig vertiefen oder variieren. Um dann eine reale Auswertung zu haben, wären mehrere Testkunden geeignet. Eine längere Besprechung der Bewertung mit noch mehr Inputs wäre ebenfalls zu begrüssen.

Danke Herr Gysin für Ihr interessantes Feedback! Wir wünschen Ihnen viel Erfolg als Personal Shopper!

www.wefashion.ch

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Samstag, 18. November 2017